Fikret Yöreci, Trainer

 

Was ist Boxen?

 

 

Viele Menschen stellen sich unter dem Sport Boxen immer noch einen Zweikampfsport vor, bei dem man sich viele Verletzungen zuziehen kann und den nur Schläger und Machos ausüben.

 

Ich möchte euch nun einen kleinen Einblick in den Boxsport geben und zeigen, dass diese Vorurteile so nicht zutreffend sind.

 

Beim Boxen stehen Fairness und Disziplin im Vordergrund. Durch den Kontakt mit den Vereinskameraden und währen Wettkämpfen lernt man Athleten aus vielen anderen Vereinen kennen. Ganz gleich welcher Nationalität sie sind: Boxer respektieren sich gegenseitig! Jeder hat die gleichen Chancen.

 

Das Boxtraining hat einen defensiven Charakter, das heißt, es ist nicht gewaltorientiert. Es steigert das Selbstbewusstsein und hilft, im Alltag überlegter und selbstsicherer mit Konfliktsituationen und Gewalt umzugehen. Mit dem Bewusstsein, sich notfalls effektiv wehren zu können, stehen besonders Jugendliche solchen Konfliktsituationen gelassener gegenüber, denn: Gewalt ist immer ein Ausdruck von Hilflosigkeit!

 

Jugendliche müssen beim Boxen lernen, sich an Regeln zu halten. Neben den speziellen Boxtechniken werden sie mit der Philosophie des Boxens konfrontiert: Treffen und nicht getroffen werden, das ist das oberste Ziel!

 

Der Boxer trainiert Körper und Geist. Besonders die körperliche Ausbildung ist sehr vielseitig. Durch das Training fördert der Boxer die Ausprägung seines Charakters und seine Persönlichkeit, stärkt seine Körperbeherrschung und auch seine Gesundheit und ermöglicht im Ernstfall sich gegen tätliche Angriffe zu verteidigen.

 

Selbstbewusstsein, Selbstbeherrschung, Mut , Entschlossenheit und eine

„Gib- Niemals- Auf- Gesinnung“

 

Das alles zeichnet einen guten Boxer aus und wird durch das Training aufgebaut. Natürlich können durch das Boxen auch Stress und Frust abgebaut werden!